Unser Urlaub wäre nicht unser Urlaub, wenn wir nicht biken könnten. Das machen wir zu Hause gern, und das brauchen wir auch in den Ferien. Wie gut, dass wir im Villnösstal sind! Wir haben uns schon was überlegt und wollen gerade starten … doch was ist das?
Da ruft jemand. Das ist doch Konrad! Will er uns vielleicht noch etwas sagen?
Schaut, was hat er da in der Hand? Eine Schatzkarte vielleicht? Oh fast – eine Karte mit
den Radrouten! Wohin wir denn wollen, fragt er uns. Er möchte uns die besten und
die schönsten Routen zeigen, sagt er.
Eine richtig schöne Almentour sollen wir am besten unternehmen. Die hat uns Konrad empfohlen und der muss es ja wissen, was gut ist! Ganze fünf Stopps bieten sich da, und in allen erleben wir ein Stück alte Südtiroler Tradition. Zanser Alm. Glatschalm. Dusler Alm. Geisler Alm. Gschnagenharter Alm. Da soll es leckere Merende geben, wie die Südtiroler sagen. Dieser Mix aus Italien und Österreich macht das Villnösstal wirklich sehr spannend und erlebenswert.
Das Tal ist wirklich prächtig. Das kleine Magdalena-Kirchlein hier unter den mächtigen Bergen. Was für ein Anblick. Den nehmen wir mit nach Hause. Es sind diese kleinen Momente, an die wir uns erinnern werden, wenn wir wieder in unserem Alltag angekommen sind. Und sie versorgen
uns mit Kraft und Lebensfreude.
Danach werden wir uns auf der Terrasse einen leckeren hausgemachten Eisbecher gönnen. Doch zuerst halten wir mal die Füße ins kalte Wasser des Naturbachs. Auch das hat uns Konrad empfohlen. Nach dem Biken ist das etwas vom Besten überhaupt. Das kurbelt den Kreislauf genau so an wie ein echter italienischer Espresso und macht nicht nur die Waden, sondern das ganze Gemüt wieder frisch
und ganz lebendig!